Kotzolt - Das Licht

DIN EN 12193

DIN EN 12193


Erforderliche Beleuchtungsstärke nach EN 12193
alt
  BKL
Eh, av
Eh,min/Eh,av
Ev,av
Ev,min/Ev,av
Beim Hochleistungssport ist der Lichtbedarf für Sportler und Zuschauer höher als beim Schul- und Freizeitsport. Um diesen differenzierten Anforderungen gerecht zu werden, nennt die DIN EN 12193 in drei Beleuchtungsklassen die Beleuchtungsstärken, welche für die verschiedenen Sportarten nicht unterschritten werden dürfen. Die Beleuchtungsklassen (BKL) unterscheiden sich je nach Wettbewerbsniveau und Zuschauerentfernung: BKL I: Hochleistungswettkämpfe, Hochleistungstraining. BKL II: Wettkämpfe mittleren Niveaus, Leistungstraining. BKL III: Einfache Wettkämpfe, allgemeines Training, allgemeiner Schul- und Freizeitsport. Die Gütemerkmale der Beleuchtung für die wichtigsten europäischen Sportarten sind in der DIN EN 12193 tabellarisch gelistet. Mindestwerte für die horizontalen (Eh) bzw. vertikalen (Ev) Beleuchtungsstärken gelten hier für die Hauptspielfläche PA (Principal Area). Angegeben sind mittlere Beleuchtungsstärken als mittlere horizontale (Eh,av) bzw. als mittlere vertikale Beleuchtungsstärke (Ev,av).
alt
Die angegebenen Beleuchtungsstärken sind Wartungswerte, die nicht unterschritten werden dürfen. Die Planungswerte sollten minimal 25 % über diesen Wartungswerten liegen. Neben dem erforderlichen Beleuchtungsniveau ist die möglichst gleichmäßige Lichtverteilung Garant für gutes Sehen. Die Gleichmäßigkeit (g) der Beleuchtungsstärke errechnet sich aus dem Verhältnis von minimaler zu mittlerer bzw. zu maximaler Beleuchtungsstärke:
alt
In der Regel reicht normgerechte Beleuchtung für allgemeine Videoaufnahmen aus. Professionelle TV-Aufnahmen benötigen hingegen speziell geplante Beleuchtungsanlagen, welche besondere Anforderungen an die vertikalen Beleuchtungsstärken erfüllen.

In der Regel werden in Sporthallen unter anderem Ballsportarten ausgeübt, weshalb ballwurfsichere Leuchten vorgeschrieben sind. Wird die Sporthalle als Mehrzweckhalle genutzt, muss multifunktionale Zusatzbeleuchtung geplant werden. Auch die Zusatzbeleuchtung muss ballwurfsicher sein, um zu vermeiden, dass in gefährdeten Zonen installierte Leuchten - z.B. Strahler für Bühnenbeleuchtung - für Ballsportveranstaltungen demontiert werden müssen.
 
altaltalt
altaltalt
I
II
III
750 lx
500 lx
200 lx
0,7
0,7
0,5
-
-
-
-
-
-
  BKL
Eh, av
Eh,min/Eh,av
Ev,av *
Ev,min/Ev,av *
altaltalt
altaltalt
I
II
III
750 lx
500 lx
200 lx
0,7
0,7
0,7
500 lx
300 lx
200 lx
0,7
0,7
0,7
  BKL Eh, av Eh,min/Eh,av Ev,av * Ev,min/Ev,av *
altaltalt
alt
I
II
III
500 lx
300 lx
200 lx
0,7
0,6
0,5
500 lx
300 lx
200 lx
0,7
0,6
0,5
  BKL Eh, av Eh,min/Eh,av Ev,av Ev,min/Ev,av *
altaltalt I
II
III
500 lx
300 lx
200 lx
0,7
0,7
0,5
-
-
-
0,8
0,5
0,5
  BKL Eh, av Eh,min/Eh,av Ev,av Ev,min/Ev,av
alt I
II
III
750 lx
500 lx
300 lx
0,7
0,7
0,5
-
-
-
-
-
-
  BKL Eh, av Eh,min/Eh,av Ev,av Ev,min/Ev,av
alt I
II
III
200 lx
200 lx
200 lx
0,5
0,5
0,5
500 lx
500 lx
500 lx
-
-
-
  BKL Eh, av Eh,min/Eh,av Ev,av Ev,min/Ev,av
alt I
II
III
200 lx
200 lx
200 lx
0,7
0,6
0,5
1000 lx
1000 lx
1000 lx
2000 lx
2000 lx
2000 lx
  BKL Eh, av Eh,min/Eh,av Ev,av Ev,min/Ev,av
alt I
II
III
200 lx
200 lx
200 lx
0,8
0,8
0,5
1000 lx
500 lx
150 lx
300 lx
300 lx
300 lx

* mittlere horizontale Beleuchtungsstärke im Trainingsbereich